''Ich will mich meiner Verantwortung stellen''
Stinner: Ich teile seine Kritik völlig. Wir haben ja eine interessante Situation, dass wir in der letzten Woche eine Diskussion im Deutschen Bundestag hatten zu diesem Gaza-Vorfall und wir dort eine große Einigkeit festgestellt haben zwischen den vier Parteien, FDP, CDU/CSU, SPD und Grüne, und daraufhin haben wir vier außenpolitischen Sprecher in den letzten Tagen einen gemeinsamen Antrag, einen fraktionsübergreifenden Antrag gebastelt, der sehr deutlich die Kernforderungen enthält, nämlich die Blockade des Gaza-Streifens aufzugeben und die Dinge zu untersuchen, und Niebel hat das Richtige getan. Wir Deutschen unterstützen Palästina, wir unterstützen die palästinensischen Gebiete mit Entwicklungshilfeprojekten, und es ist Aufgabe des Ministers, sich diese Projekte vor Ort anzuschauen. Niebel hat richtig gehandelt und seine Kritik war richtig. Interessant ist halt eben, dass Dirk Niebel - und das wissen Insider - einer der härtesten, nachhaltigsten langjährigen Unterstützer Israels ist, der auf Israel nie hat was kommen lassen, und Dirk Niebel ist jetzt auch mal der Hut übergegangen und das halte ich für verständlich. Israel muss verstehen, dass die Freunde Israels nicht ständig verprellt werden dürfen. Ich bin erschreckt, habe das auch im Bundestag letzte Woche gesagt, nachdem Deutschland ja das israelfreundlichste Land Europas mit Abstand ist und auch völlig zurecht und verständlich, mit welcher Geschwindigkeit es Israel gelingt, im Wochenrhythmus Freunde zu verlieren. Das ist gefährlich für Israel und das ist für die jetzige israelische Regierung, und ich teile die Kritik von Dirk Niebel.
Medienspiegel Aktuell
Engels: Herr Stinner, dann kommen wir auf das andere Thema dieses Wochenendes rund um die liberale Außenpolitik zu sprechen. Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel hat gestern in ungewöhnlich deutlicher Form kritisiert, dass ihm die israelischen Behörden die Einreise in den Gaza-Streifen verweigert haben. Dies sei ein schwerer außenpolitischer Fehler, so wird Niebel in der "Leipziger Volkszeitung" zitiert. Teilen Sie seine Kritik?Stinner: Ich teile seine Kritik völlig. Wir haben ja eine interessante Situation, dass wir in der letzten Woche eine Diskussion im Deutschen Bundestag hatten zu diesem Gaza-Vorfall und wir dort eine große Einigkeit festgestellt haben zwischen den vier Parteien, FDP, CDU/CSU, SPD und Grüne, und daraufhin haben wir vier außenpolitischen Sprecher in den letzten Tagen einen gemeinsamen Antrag, einen fraktionsübergreifenden Antrag gebastelt, der sehr deutlich die Kernforderungen enthält, nämlich die Blockade des Gaza-Streifens aufzugeben und die Dinge zu untersuchen, und Niebel hat das Richtige getan. Wir Deutschen unterstützen Palästina, wir unterstützen die palästinensischen Gebiete mit Entwicklungshilfeprojekten, und es ist Aufgabe des Ministers, sich diese Projekte vor Ort anzuschauen. Niebel hat richtig gehandelt und seine Kritik war richtig. Interessant ist halt eben, dass Dirk Niebel - und das wissen Insider - einer der härtesten, nachhaltigsten langjährigen Unterstützer Israels ist, der auf Israel nie hat was kommen lassen, und Dirk Niebel ist jetzt auch mal der Hut übergegangen und das halte ich für verständlich. Israel muss verstehen, dass die Freunde Israels nicht ständig verprellt werden dürfen. Ich bin erschreckt, habe das auch im Bundestag letzte Woche gesagt, nachdem Deutschland ja das israelfreundlichste Land Europas mit Abstand ist und auch völlig zurecht und verständlich, mit welcher Geschwindigkeit es Israel gelingt, im Wochenrhythmus Freunde zu verlieren. Das ist gefährlich für Israel und das ist für die jetzige israelische Regierung, und ich teile die Kritik von Dirk Niebel.
Zeitungsberichte
- Sozialer Ausgleich - aber wie?
31.08.2010 - FDP für Dialog mit Iran
14.08.2010 - Abgeordnete wollen mit Taliban verhandeln
16.08.2010
Medienspiegel
Bilanz am Abend - Stinner über sein Iran Reise
Rainer Stinner im Interview mit dem Saarländischen Rundfunk bezüglich seiner Iran Reise.
Rainer Stinner kritisiert das Gaza-Einreiseverbot für Entwicklungsminister Dirk Niebel
Deutschlandfunk vom 21.06.2010: TextbeitragAudiobeitrag
19.02.2010
Rainer Stinner zur Strategie der Bundesregierung für die Afghanistan-Konferenz in London.
Bayern 2 vom 25.01.2010: Textbeitrag, Audiobeitrag
05.01.2010
Rainer Stinner im Interview mit Radio Eins.
Radioeins vom 05.01.2010
23.11.2009
Rainer Stinner, außenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, fordert, die Frage nach der Besetzung von Posten im Rat der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" zielorientiert zu betrachten. Die Personalfrage dürfe nicht das eigentliche Ziel der Stiftung gefährden, so Stinner im Interview mit WDR 5.
WDR 5 vom 23.11.2009
06.11.2009
06.11.2009
Rainer Stinner fordert im Interview mit Radioeins zum Luftangriff in Afghanistan klarere Einsatzregeln. Zur rechtlichen Beurteilung des Einsatzes wiederholt Stinner die FDP-Forderung nach einer Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft, deren Personal die spezielle Situation, in der sich Soldaten befinden, stärker berücksichtigen könnte.
Radioeins vom 06.11.2009 - nicht mehr online verfügbar.
TV und Radio
04.08.2010
Bilanz am Abend - Stinner über sein Iran Reise
Rainer Stinner im Interview mit dem Saarländischen Rundfunk bezüglich seiner Iran Reise.
Saarlandfunk vom 04.08.2010 Audiobeitrag
22.06.2010
"Niebel hat das Richtige getan"
Rainer Stinner kritisiert das Gaza-Einreiseverbot für Entwicklungsminister Dirk Niebel
Deutschlandfunk vom 21.06.2010: TextbeitragAudiobeitrag
19.02.2010
Carsten van Ryssen bei den Liberalen
Rainer Stinner im Satire-Format heute Show.
25.01.2010
Wie sieht Deutschlands Strategie aus?
Rainer Stinner zur Strategie der Bundesregierung für die Afghanistan-Konferenz in London.
Bayern 2 vom 25.01.2010: Textbeitrag, Audiobeitrag
05.01.2010
Streit um Steinbach - Wie reagiert die Koalition auf den Kompromissvorschlag?
Rainer Stinner im Interview mit Radio Eins.
Radioeins vom 05.01.2010
23.11.2009
Wege aus der Sackgasse?
Rainer Stinner, außenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, fordert, die Frage nach der Besetzung von Posten im Rat der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" zielorientiert zu betrachten. Die Personalfrage dürfe nicht das eigentliche Ziel der Stiftung gefährden, so Stinner im Interview mit WDR 5.
WDR 5 vom 23.11.2009
06.11.2009
Bundesanwaltschaft prüft Bundeswehr-Luftangriff in Afghanistan
Rainer Stinner fordert in der Tagesschau eine Anpassung der Einsatzregeln in Deutschland, aber auch im Rahmen der NATO. Strengere Einsatzregeln helfen dabei Grauzonen zu beseitigen und damit in Zukunft die Interpretationsmöglichkeiten zu reduzieren.
06.11.2009
Zu Guttenberg bezeichnet Luftangriff für angemessen
Rainer Stinner fordert im Interview mit Radioeins zum Luftangriff in Afghanistan klarere Einsatzregeln. Zur rechtlichen Beurteilung des Einsatzes wiederholt Stinner die FDP-Forderung nach einer Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft, deren Personal die spezielle Situation, in der sich Soldaten befinden, stärker berücksichtigen könnte.
Radioeins vom 06.11.2009 - nicht mehr online verfügbar.
Zeitungsberichte 16. Wahlperiode
- Sensationen, Emotionen – und zwei Desaster
27.09.2009 - Duelle mit Kultstatus: Bundestagswahl in München
27.09.2009 - Singhammer ringt Berg nieder
27.09.2009
Medienspiegel
Rainer Stinners politische Vorstellungen und Ziele - Porträt zur Bundestagswahl 2009.
MünchenTV vom 21.07.2009
10.07.2009
Rainer Stinner im Interview mit dem Deutschlandfunk zum Thema Wittstock.
Deutschlandfunk vom 10.07.2009 (Audio-Beitrag, Interview)
17.06.2009
Rainer Stinner in der Bundestagsdebatte zum Einsatz von AWACS-Aufklärungsflugzeugen in Afghanistan.
Tagesschau vom 17.06.2009
TV und Radio 16. Wahlperiode
21.07.2009Wahl09: Rainer Stinner
Rainer Stinners politische Vorstellungen und Ziele - Porträt zur Bundestagswahl 2009.
MünchenTV vom 21.07.2009
10.07.2009
Rainer Stinner: "Eine große Blamage für das Verteidigungsministerium"
Rainer Stinner im Interview mit dem Deutschlandfunk zum Thema Wittstock.
Deutschlandfunk vom 10.07.2009 (Audio-Beitrag, Interview)
17.06.2009
Kabinett beschließt AWACS-Einsatz
Rainer Stinner in der Bundestagsdebatte zum Einsatz von AWACS-Aufklärungsflugzeugen in Afghanistan.
Tagesschau vom 17.06.2009


